
Kapitel 011945–1946
Akte Nürnberg
Nürnberg, 20. November 1945: Richter aus vier Staaten eröffnen den Prozess gegen die NS-Führung. Wir erzählen ihn der Reihe nach, mit Originalton aus dem Saal und jeder Aussage mit Fundstelle: Band, Seite, Signatur.
Foto: US Army Signal Corps, NARA 540127, gemeinfrei
Der Reihe nach
Folgen
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Akte Nürnberg · Folge 01 · 1:43 min
Nürnberg 1945: Recht oder Rache?
Nürnberg, November 1945. Die NS-Führung steht vor einem internationalen Gericht. Recht oder Rache?
- belegt Nürnberg, November 1945: die NS-Führung vor Gericht.
- belegt Richter aus Großbritannien, USA, Französischer Republik und Sowjetunion.
8 belegt · 0 offen · 16 Fundstellen · Belegseite
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Akte Nürnberg · Folge 02 · 2:21 min
Nürnberger Prozess: Wer saß auf der Anklagebank?
21. November 1945, Nürnberg. Kein anwesender Angeklagter bekennt sich schuldig. Was hat jeder getan?
- belegt Göring: Oberbefehlshaber der Luftwaffe.
- belegt Urteil: Göring war die treibende Kraft des Angriffskriegs, nach Hitler.
14 belegt · 1 offen · 17 Fundstellen · Belegseite
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Akte Nürnberg · Folge 03 · 2:00 min
Nürnberger Prozess: die vier Anklagepunkte
20. November 1945: Die Anklageschrift wird verlesen. Vier Punkte: gemeinsamer Plan, Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- belegt Nürnberg, 20. November 1945: Die Anklageschrift wird verlesen.
- belegt Punkt 1: gemeinsamer Plan oder Verschwörung.
7 belegt · 0 offen · 11 Fundstellen · Belegseite
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Akte Nürnberg · Folge 04 · 1:40 min
Nürnberger Prozess: Nicht schuldig, und warum?
21. November 1945: Kein anwesender Angeklagter bekennt sich schuldig. Warum?
- belegt Auf die Frage sagte Hess nicht mehr als „Nein“; gewertet als nicht schuldig.
- belegt Schirach: nicht schuldig „im Sinne der Anklage“.
6 belegt · 2 offen · 15 Fundstellen · Belegseite
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Die Angeklagten · Folge 05 · 2:13 min
Göring: Er sagt. Die Akte sagt.
31. August 1946, Nürnberg. Hermann Göring, Angeklagter, hält sein Schlusswort. Er stehe zu dem, was er getan habe, bestreite aber entschieden, aus dem Willen zu Mord, Raub und Versklavung gehandelt zu haben.
- belegt 1946 bestreitet Göring den Willen zu Mord. 1941 schrieb er an Heydrich.
- belegt Hermann Göring, Reichsmarschall, Angeklagter.
12 belegt · 0 offen · 12 Fundstellen · Belegseite
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Die Angeklagten · Folge 06 · 2:03 min
Keitel: Er sagt. Die Akte sagt.
31. August 1946, Nürnberg. Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, hält sein Schlusswort. Die Worte vom wertlosen Menschenleben seien nicht seine Worte, sagt er.
- belegt 16. September 1941: Keitel unterschreibt. 1946 sagt er: nicht meine Worte.
- belegt Keitel: Chef des Oberkommandos der Wehrmacht.
8 belegt · 3 offen · 15 Fundstellen · Belegseite
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Die Angeklagten · Folge 07 · 1:34 min
Jodl: Er sagt. Die Akte sagt.
31. August 1946, Nürnberg. Alfred Jodl, Chef des Wehrmachtführungsstabs, sagt in seinem Schlusswort: Harte Maßnahmen, auch völkerrechtlich bedenkliche, seien kein Verbrechen vor Moral und Gewissen.
- belegt 7. Oktober 1941: Jodl unterschreibt. 1946 sagt er: Harte Maßnahmen seien kein Verbrechen vor Moral und Gewissen.
- belegt Jodl: Chef des Operationsstabs im Oberkommando der Wehrmacht.
8 belegt · 3 offen · 17 Fundstellen · Belegseite
Kapitel 01
Kurzformate
Kurze Stücke zu einzelnen Dokumenten. Ihre Aussagen-Listen folgen; bis dahin stehen sie auf offen.

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1. Oktober 1946: Keitels Urteil, Akte für Akte zurück
1. Oktober 1946, Nürnberg: Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, wird zum Tod durch den Strang verurteilt. Wir spulen zurück, Akte für Akte: das Urteil, sein Randvermerk vom September 1941, sein Befehl vo …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: Ton NARA 238.3937B · IMT Bd. 22, S. 535 bis 536 und 588 · Bd. 36, S. 317 (338-EC) · Bd. 25, S. 530 bis 532 (389-PS) · Bd. 34, S. 252 bis 255 (050-C) · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)

Ihre eigenen Akten
Keine Zeugen, keine Ankläger
Keine Zeugen, keine Ankläger. Nur Dokumente, die SS-Führer und der Generalgouverneur selbst geschrieben haben, vorgelegt als Beweisstücke in Nürnberg: der Gesamtbericht der Einsatzgruppe A bis 15. Oktober 1941, Hans Fran …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: IMT Bd. 37, S. 670 und 702 bis 703 (180-L, USA-276) · Bd. 29, S. 498 und 503 (2233-PS) · Bd. 29, S. 110 und 145 (1919-PS, USA-170) · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)

Ein Dokument, 60 Sekunden
Ein Dokument, 60 Sekunden: die Hoßbach-Niederschrift
Ein Dokument, 60 Sekunden: die Hoßbach-Niederschrift. Besprechung in der Reichskanzlei am 5. November 1937, aufgeschrieben von Hitlers Adjutant Hoßbach. Wer war da, was steht drin, was wandte die Verteidigung ein, was sa …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: IMT Bd. 25, S. 402 bis 413 (386-PS, USA-25) · Bd. 22, S. 52, 65, 429 bis 432 · Bd. 2, S. 262 und 268 · Ton NARA 238.87B · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)

Die Verteidigung
Kein Verbrechen ohne Gesetz?
Kein Verbrechen ohne Gesetz? Das war der Einwand aller Verteidiger in Nürnberg: Strafbar sei nur, wer gegen ein zur Tatzeit geltendes Gesetz verstieß. Hier die Verteidigung im Originalton und die Antwort des Gerichts aus …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: IMT Bd. 1, S. 168 bis 169 · Bd. 17, S. 458 bis 460 · Bd. 22, S. 459 und 462 · Ton NARA 238.3118B, 238.3907B · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)

Was nicht verurteilt wurde
Zwei Vorwürfe aus Nürnberg, die nicht in die Strafe eingingen
Zwei Vorwürfe aus Nürnberg, die nicht in die Strafe eingingen. Katyn: angeklagt, von der sowjetischen Anklage als deutsches Verbrechen vorgetragen, im Urteil nicht erwähnt. Der U-Boot-Krieg: Dönitz' Strafe stützt sich la …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: IMT Bd. 1, S. 54 · Bd. 7, S. 423 bis 425 · Bd. 22, S. 556 bis 559 und 588 · Volltextsuche Urteil Bd. 1, S. 171 bis 341, Bd. 22, S. 411 bis 589 · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)

Täter im Zeugenstand
15. April 1946: Rudolf Höß im Zeugenstand
15. April 1946, Nürnberg. Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz 1940 bis 1943, sagt als Zeuge aus. Geladen hat ihn nicht die Anklage, sondern Dr. Kurt Kauffmann, der Verteidiger Kaltenbrunners. Frage und Antwort im Origin …
offen Aussagen-Liste folgtFundstellen: Ton NARA 238.1951B, 238.1952B · Protokoll IMT Bd. 11, S. 396 bis 402 · Film NARA 111-ADC · Stempelgeräusch: Subhashish Panigrahi, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)
In Vorbereitung
Geplante Folgen
Der Plan für den Rest des Kapitels. Reihenfolge und Titel können sich ändern; ein Datum gibt es erst, wenn eine Folge fertig ist.
- 08Hans Frank: Er sagt. Die Akte sagt.In Vorbereitung
- 09Sauckel: Er sagt. Die Akte sagt.In Vorbereitung
- 10Ribbentrop: Er sagt. Die Akte sagt.In Vorbereitung
- 11Kaltenbrunner: Er sagt. Die Akte sagt.In Vorbereitung
- 12Schacht: freigesprochenIn Vorbereitung
- 13Papen: freigesprochenIn Vorbereitung
- 14Fritzsche: freigesprochenIn Vorbereitung
- 15Rache oder Recht? Jacksons EröffnungIn Vorbereitung
- 16„Kein Verbrechen ohne Gesetz?“In Vorbereitung
- 17Beweise aus den eigenen AktenIn Vorbereitung
- 18Befehl ist Befehl?In Vorbereitung
- 19Speer: Verantwortung, aber wofür?In Vorbereitung
- 20Der Film im GerichtssaalIn Vorbereitung
- 21Streicher: Hetze vor GerichtIn Vorbereitung
- 22FreigesprochenIn Vorbereitung
- 23Das UrteilIn Vorbereitung
- 24Vorgeschichte: Haager Landkriegsordnung 1907In Vorbereitung
- 25Vorgeschichte: Napoleon 1815In Vorbereitung
- 26Vorgeschichte: der GeneralstabIn Vorbereitung
- 27Nachfolgeprozesse: die ÄrzteIn Vorbereitung
- 28Nachfolgeprozesse: die JuristenIn Vorbereitung
- 29Heute: Befehl und GewissenIn Vorbereitung
- 30Heute: Den HaagIn Vorbereitung






